Beschlüsse des Impfgipfels vom 27. Mai

Am 27. Mai 2021 haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Videoschaltkonferenz erneut über die Impfkampagne zur SARS-CoV-2 Pandemie beraten. Unter anderem sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

  • Sofern in den nächsten Tagen eine Zulassung der European Medicines Agency der EU (EMA) für den Biontech/Pfizer-SARS-CoV2-Impfstoff erfolgt, gilt das Impfangebot bis zum Ende des Sommers auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre.
  • Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können sich nach Ende der Priorisierung (voraussichtlich am 07.06.2021) um einen Impftermin insbesondere bei niedergelassenen Ärzten bemühen. Die Verfügbarkeit von Impfstoffen bleibt unverändert begrenzt.
  • Ein sicherer Schulbetrieb wird auch zukünftig unabhängig vom Impfangebot an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre gewährleistet.
  • Eine Impfpflicht für Schülerinnen und Schüler wird es nicht geben. Es soll sich hier lediglich um ein zusätzliches Angebot handeln.
  • Das Ende der Impfpriorisierung bedeutet nicht, dass sofort allen ein Impfangebot gemacht werden kann. Wir bitten hier um Verständnis und bedanken uns bei den Ärzten für Ihre Arbeit.